Hilfsnavigation
Seiteninhalt
05.07.2024

Videobotschaft zur Maßnahme "Sanierung Brunkowkai"

Bürgermeister Thomas Beyer stellt die Maßnahme "Sanierung Brunkowkai" vor. Nachdem ein Schiffsbohrmuschel-Befall festgestellt worden war, musste die 1996 errichtete Anlage - aufgrund des fortgeschrittenen desolaten Zustands - vor etwa sechs Jahren gesperrt werden.

Derzeit wird vor den alten Holzbohlen eine Wellenspundwand aus Stahlbeton gerammt, rückverankert und aufgefüllt. Die Hochwasserschutzwand hat den Status einer vorgezogenen Küstenschutzmaßnahme im Sinne des Küstenschutzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Sie wird an die Höhen der Kaianlagen angepasst. Die Hochwasserschutzwand wird Durchgänge zum Parkplatz/Promenadenbereich enthalten, die aber bei Gefahr eines Hochwassers mittels Dammbalken geschlossen werden können.

Durch den Neubau wird es 14 neue Bootsliegeplätze für Wasserwanderer geben. Außerdem entstehen ein uferseitiger, 3,40 Meter breiter Promenadenbereich aus Holzbohlen, eine Treppenanlage und ein rechtwinklig zum Schwimmsteg angeordneter, 35 Meter langer Schwimmsteg für zwei Bootsliegeplätze für die Wasserschutzpolizei.

Die Kosten für die Maßnahme betragen etwa 7,5 Millionen Euro. Sowohl das Wirtschaftsministerium MV als auch das Landwirtschaftsministerium MV wollen dieses Vorhaben mit der Bereitstellung von Fördermitteln unterstützen. Die Fertigstellung ist zum Saisonbeginn 2025 geplant.

Aktueller Bearbeitungsstand: Die Schwimmstege sind zurückgebaut. Probebohlen wurden gerammt. Eine dynamische Probebelastung erfolgt ab der 28. Kalenderwoche. Der Rückbau der Kaianlage aus Holz hat begonnen, ebenso wie der Einbau der Bauwerksbohlen.
Quelle: Amt für Finanzverwaltung, Abt. Beteiligungs- und Fördermittelmanagement / Pressestelle der Hansestad