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19.11.2021

Weitere Impfangebote

Impfen mit und ohne Termin im Impfstützpunkt

Der Impfstützpunkt des Landkreises im Haus 18 auf dem Gelände der Hochschule Wismar wird mindestens bis zum Februar bestehen bleiben. Weiterhin werden dort an drei Tagen pro Woche (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag) Erst-, Zweit- und Drittimpfungen ohne Terminanmeldung durchgeführt. Entsprechend der Nachfrage kann der Impfbetrieb um zusätzliche Impfstrecken erweitert werden - verlängerte Öffnungszeiten sind ebenfalls möglich und werden bekanntgegeben, sobald diese nötig werden.

Die Landesregierung hat bereits angekündigt, insbesondere für Drittimpfungstermine die zentrale Anmeldung über ein Online-System und eine Hotline wieder zu aktivieren. Der Impfstützpunkt Nordwestmecklenburg wird für diese Terminvergabe jeweils Kontingente an Impfterminen an Montagen und Freitagen freischalten. An diesen beiden Tagen soll dann ausschließlich nach zentraler Terminvergabe geimpft werden.
Im Ergebnis wird der Impfbetrieb im Impfstützpunkt in Wismar damit wieder von drei auf fünf Tage ausgeweitet.

Mehr mobile Impfangebote

Den vollständigen Tourenplan für die kommenden Wochen finden Sie auf www.nordwestmecklenburg.de/de/coronaimpfung.html  unter "Mobile Impfteams" des Landkreises.

Auffrischungsimpfungen nach STIKO-Empfehlung

Im Impfstützpunkt des Landkreises werden Drittimpfungen grundsätzlich nach STIKO-Empfehlung beziehungsweise der Festlegungen des MV-Impfgipfels durchgeführt. Das bedeutet aktuell, dass Personen über 70 Jahre oder mit speziellen Indikationen priorisiert geimpft werden. Für eine generelle Auffrischungsimpfung soll laut neuster Pressemitteilung der STIKO ab 18 Jahren der Zeitraum von mindestens 6 Monaten seit der Zweitimpfung verstrichen sein, beziehungsweise von 4 Wochen seit einer Johnson & Johnson-Impfung.
Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall oder wenn genügend Kapazitäten vorhanden sind erwogen werden. Personen, welche die 6 Monate unterschreiten wollen, werden gebeten sich an einen Hausarzt zu wenden, der diese Einzelentscheidung im Rahmen seiner ärztlichen Einschätzung treffen wird.
Die Auffrischungsimpfungen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis konnte durch mobile Teams und in Zusammenarbeit mit Hausärzten bereits nahezu vollständig abgeschlossen werden. Derzeit laufen die Absprachen, um in den Einrichtungen der Eingliederungshilfe mobile Impfangebote für Drittimpfungen durchzuführen.

Hausärzte sind wichtiger Teil der Impfstrategie

Eine besonders wichtige Rolle spielen die Hausärzte in Nordwestmecklenburg für die bisherige und auch die zukünftige Impfstrategie. Obwohl die Hausärzte viel später mit dem Impfbetrieb in Eigenregie begonnen haben, als die Impfzentren, haben Impfungen durch niedergelassene Ärzte mittlerweile einen Anteil von rund 60% an den mehr als 215.000 durchgeführten Impfungen im Landkreis. "Das zeigt, wie leistungsfähig das Netzwerk an Hausärzten in unserem Landkreis ist und ich kann mich bei den Ärztinnen und Ärzten nur für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit bedanken.", lobt Landrat Tino Schomann: "Es ist beruhigend zu wissen, dass wir nicht alleine vor der Herausforderung stehen."

Quelle: Landkreis Nordwestmecklenburg