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06.12.2023

"Stadtmütter" engagieren sich für Frauen und Familien

Ein erfolgreiches Projekt: Seit gut drei Jahren gibt es in Wismar die "Stadtmütter", initiiert vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), Kreisverband Nordwestmecklenburg. Die "Stadtmütter", die aus anderen Ländern nach Wismar gekommen sind, machen Frauen mit ähnlichen Biografien Mut, sind Vorbilder und helfen dabei, den Alltag zu meistern und sich zu integrieren, auch in den Arbeitsmarkt. Sie führen beispielsweise Gespräche über das deutsche Bildungssystem und deutsche Wertvorstellungen, über Verwaltungsvorgänge und hier geltende Rechte von Frauen und Kindern, über Gewaltprävention und Gesundheitsvorsorge. Und nicht zuletzt fungieren die "Stadtmütter" als Ansprechpartnerinnen für Beratungsstellen, Kindertagesstätten und Schulen.

Ein niedrigschwelliges Angebot. Positiver Nebeneffekt: Kontaktängste verschwinden, die gegenseitige Toleranz und die Integrationschancen wachsen. "Stadtmütter" unterstützen viele Familien, die gesellschaftlich isoliert sind, und lernen selbst viele Ansprechpartnerinnen und -partner kennen, werden selbstbewusster, verbessern ihre Deutschkenntnisse, um nur einige Vorteile zu nennen.

Bislang wurden 26 Frauen aus Syrien, Afghanistan, Ägypten, Algerien, aus dem Iran, der Ukraine, aus der autonomen Region Kurdistan und dem Gazastreifen zu "Stadtmüttern" qualifiziert. Aktuell sind 18 Frauen im Einsatz, darunter Mariam Alosman aus Syrien, Darya Hussein aus Kurdistan und Rania Abdou aus Ägypten. Eine fünfte Gruppe soll starten, wenn die weitere Finanzierung geklärt ist und der Bewilligungsbescheid für 2024 vorliegt.

Im folgenden Dokument finden Sie weitere Informationen zum Projekt "Stadtmütter":

Dokument anzeigen: Stadtmütter Wismar
PDF, 154 kB

Kontakt: DRK-Kreisverband Nordwestmecklenburg e.V., Pelzerstraße 15, 23936 Grevesmühlen; Hans-Grundig-Straße 34, 23966 Wismar, www.drk-nwm.de/angebote/projekte/stadtmuetter-wismar.html 


Quelle: Pressestelle der Hansestadt Wismar

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