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Interreg South Baltic

EU-Projekt JOHANN – Gemeinsame Entwicklung des Tourismus für kleinere Kreuzfahrtschiffe in der Region Südliche Ostsee

im Rahmen des EU-Förderprogramms Interreg V-A (Südliche Ostsee) 2014-2020

Projektdauer

1. Janaur 2017 bis 31. Dezember 2019

Projektinhalt

Das JOHANN-Stadt- und Regionalentwicklungsprojekt zielt auf die Entwicklung des südlichen Ostseeraumes zu einer attraktiven Region für den Tourismus mit kleinen Kreuzfahrtschiffen (auch Megayachten und touristisch betriebenen Großseglern) ab. Nur wenige ausgewählte Seehäfen werden bisher von großen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, für Großkreuzfahrtschiffe eignen sich historische Stadthäfen bisher so gut wie nicht. Um die historischen Stadthäfen sowie unerschlossene Landschaften, welche für Großkreuzfahrtschiffe ungeeignet sind, für das neue Marktsegment mit kleinen Kreuzfahrtschiffen zu erschließen, wird sich von 2017 bis 2020 ein Konsortium aus dem südlichen Ostseeraum (Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald, Stettin, Gdynia, Kalmar und Karlskrona) im Verbund mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft dieser Herausforderung stellen.

Es sollen beispielsweise auf historisches Kultur- und Naturerbe ausgerichtete Touren vorbereitet werden, um sie Betreibern von Ostseeexkursionen mit kleinen Kreuzfahrtschiffen auf dem internationalen Markt anbieten zu können. Diese Marktnische fußt einerseits auf verschütteten Traditionen im Ostseeraum. Andererseits verspricht das JOHANN-Projekt hohe Chancen, dass zum Ende der 3-jährigen Projektlaufzeit private Kreuzfahrtunternehmen entsprechende Touren im südlichen Ostseeraum, somit auch zu historischen Stadthäfen, anbieten können.

Projektumfang laut Förderbescheid

  • Gesamtkosten des Projektes:
    • 2.525.038,00 Euro, davon 1.864.846,00 Euro EU-Förderung
  • Anteil der Hansestadt Wismar:
    • Projektkosten: 97.100,00 Euro, davon 82.535,00 Euro EU-Förderung

Projektpartner

  • Hansestadt Rostock (DE, Projektleiter)
  • Hansestadt Wismar (DE)
  • Hansestadt Stralsund (DE)
  • Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern (DE)
  • Stadt Karlskrona (SE)
  • Stadt Kalmar (SE)
  • Seefahrt-Akademie Gdynia (PL)
  • Media Dizajn Szczecin (PL)

Projekt-Homepage

Projekt-Logo


 

EU-Projekt „DUNC - Entwicklung der UNESCO-Natur- und Kulturschätze“

Projektdauer

Gesamtlaufzeit des Projektes: 17. August 2017 bis 16. August 2020

Projektinhalt

Die Welterbestätten und die Biosphärenreservate sind Kultur- und Naturerbestätten, die von der UNESCO aufgrund ihres globalen Wertes und ihrer Beispielrolle für Nachhaltigkeit herausgestellt wurden. Die Projektpartner repräsentieren Welterbestätten in der Region Südliche Ostsee. Der Tourismus in der Region ist zu einem großen Teil unbeständig in Bezug auf saisonale Schwankungen. Als Teile größerer Reisedestinationen können die UNESCO-Welterbestätten als Katalysatoren für eine nachhaltige Entwicklung fungieren, bei der die lokalen Kommunen und die lokale Wirtschaft durch die Möglichkeit der Diversifizierung gewinnen können.

Im Rahmen des DUNC-Projekts verfolgen die Projektpartner das Ziel, für diese Stätten gemeinsam entsprechende grenz-überschreitende Strategien und begleitende Aktionspläne zu entwickeln und zu etablieren, eine Reihe von bereits bestehenden Instrumenten zu testen sowie neue, noch fehlende zu entwickeln.

Ergebnisse des Projektes sollen festgelegte Strategien, aufgestellte Aktionspläne, der Test und die Umsetzung eines gemeinsam entwickelten Konzeptes mit dem Fokus auf drei Bereiche sein: 1) der Dialog mit den verschiedenen Interessengruppen, 2) die Entwicklung von Produkten und Dienstleistungen und 3) Führung.

Teil des Projektes soll die Verbindung zu anderen oder ähnlichen Stätten sein, die mit den UNESCO-Welterbestätten verknüpfen werden könnten unter einem Gesamtkonzept / einer Dachmarke „Welterbe und Freunde“ (Arbeitstitel). Die Herausforderungen für die UNESCO-Welterbestätten sind die gleichen wie für andere Kultur- oder Naturerbestätten: Tourismus wirkt nicht nur lokal oder regional, sondern global. Der Tourismus beeinflusst nicht isoliert nur eine bestimmte Stätte, sondern wirkt sich auf die ganze Region aus, das heißt die positiven wie auch die negativen Effekte des Tourismus werden auch regionale und globale Effekte haben.

Projektumfang laut Förderbescheid

  • Gesamtkosten des Projektes:
    • 1.693.067,00 Euro, davon 1.349.113,25 Euro EU-Förderung
  • Anteil der Hansestadt Wismar:
    • Projektkosten 85.546,50 Euro, davon 72.714,52 Euro

Projektpartner

  • Stadt Karlskrona
  • Kommune Mörbylanga
  • Nationalparkverwaltung Kurische Nehrung
  • EUCC - Die Küstenunion Deutschland e. V.
  • EUCC Baltic Office
  • Tourismuszentrale der Hansestadt Stralsund

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