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An-, Ab- und Ummeldungen (des Wohnsitzes)

Informationen zu Pass- und Meldeangelegenheiten für die Hansestadt Wismar

Informationen zu Pass- und Meldeangelegenheiten für die Hansestadt Wismar

Bei Anfragen und Anträgen nutzen Sie bitte ausschließlich folgende E-Mail-Adresse: bsc@wismar.de


Folgende Angelegenheiten werden vom Sachgebiet Pass- und Meldeangelegenheiten erledigt:

  1. Anmeldung einer Haupt- und Nebenwohnung

  2. Ummeldung bei Umzug innerhalb der Hansestadt Wismar

  3. Wohnungsstatusänderung (Statuswechsel von Nebenwohnung auf Hauptwohnung)

  4. Abmeldung bei Wegzug ins Ausland

mitzubringen sind: Personalausweis, Mietvertrag oder Einzugsbestätigung eines Wohnungsgeber

Erfüllung der Meldepflicht

  1. Aufenthaltsbescheinigungen (die Gebühr beträgt 3,50 Euro)

  2. Meldebescheinigungen (die Gebühr beträgt 3,50 Euro)

  3. Untersuchungsberechtigungsscheine nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz

  4. Identitätsnachweise zur Einsichtnahme in Stasi-Unterlagen

Beantragung von Personaldokumenten

  1. neuer Personalausweis

    Seit dem 01. November 2010 wird der neue Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Das neue Dokument wurde gegenüber dem alten Ausweis mit einigen hilfreichen Neuerungen versehen. Mit dem innovativen Ausweisdokument setzte Deutschland neue Maßstäbe im Identitätsmanagement.

    Der neue Personalausweis bietet die Möglichkeit, die herkömmliche Nutzung von Ausweisen aus der "Papierwelt" in die digitale Welt zu übertragen. Mit neu geschaffenen Funktionen bietet er viele Einsatzmöglichkeiten vor allem im Internet.

    Die Funktionen und Eigenschaften des neuen Personalausweises im Überblick:

    • Kreditkartenformat, 

    • Kontaktloser Chip im Karteninneren,

    • Elektronische Ausweisfunktion für Transaktionen im Internet und an Automaten, 

    • mehr Kontrolle über persönliche Daten,

    • vorbereitet für die elektronische Signatur zum rechtsverbindlichen unterzeichnen digitaler Dokumente, 

    • Schutz gegen Missbrauch durch digitales Lichtbild und Fingerabdrücke (freiwillig) zur eindeutigen Zuordnung von Ausweis und Besitzer.

    mitzubringen sind: ein aktuelles, biometrietaugliches Passfoto sowie die Geburts- und wenn verheiratet die Eheurkunde.

    Die Gebühr beträgt 28,80 Euro. Ist der Antragsteller unter 24 Jahre alt, beträgt die Gebühr 22,80 Euro.

  2. Reisepass
    mitzubringen sind:
    ein aktuelles, biometrietaugliches Passfoto sowie die Geburts- und wenn verheiratet die Eheurkunde.
    Die Gebühr beträgt je nach Alter 37,50 Euro bzw. 59,00 Euro.

  3. Kinderpass
    mitzubringen sind:
    das Kind, ein aktuelles biometrietaugliches Passfoto sowie die Geburtsurkunde, die Zustimmung beider Sorgeberechtigten.
    Die Gebühr beträgt 13,00 Euro.


Ist mein Dokument noch gültig?

Nach dem Personalausweisgesetz ist jeder Deutsche, der das 16. Lebensjahr vollendet hat, verpflichtet, einen gültigen Personalausweis zu besitzen. Seine Ausweispflicht erfüllt auch, wer über einen gültigen Reisepass verfügt.

Sollten diese Dokumente jedoch abgelaufen sein oder demnächst ungültig werden, gehen Sie möglichst bald zum Ordnungsamt, Abteilung Einwohnermeldewesen und Verkehrsangelegenheiten, Sachgebiet Pass- und Meldeangelegenheiten und beantragen einen neuen Personalausweis oder Reisepass. Eine Verlängerung der alten Dokumente ist nicht möglich.

Da die maschinenlesbaren Personalausweise und Reisepässe in der Bundesdruckerei in Berlin hergestellt werden, können von der Antragstellung bis zur Aushändigung vier bis sechs Wochen vergehen.

Zur Neubeantragung müssen Sie ein aktuelles biometrisches Passfoto, Ihre Geburts- und wenn verheiratet die Eheurkunde und den derzeit gültigen Personalausweis oder Reisepass mitbringen. Die Gebühr ist bei Antragstellung zu bezahlen.
Sie beträgt für einen Personalausweis 28,80 Euro und für Personen unter 24 Jahren 22,80 Euro.
Für einen Reisepass beträgt die Gebühr 59,00 Euro und für Personen unter 24 Jahren 37,50 Euro.
Die Gebühr für die Ausstellung eines Kinderreisepasses (bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres) beträgt 13,00 Euro.


Beantragung von Auskünften aus dem Bundeszentralregister in Bonn

  1. Führungszeugnis (die Gebühr beträgt 13,00 Euro) - persönliches Vorsprechen ist erforderlich

  2.  Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (die Gebühr beträgt 13,00 Euro)


Beantragung von Melderegisterauskünften

  • einfache Melderegisterauskunft
    beinhaltet Vor- und Familiennamen, Doktorgrad und Anschrift der gesuchten Person, die Gebühr beträgt 8,00 Euro zuzüglich 0,70 Euro Versandkostenpauschale = 8,70 Euro

  • erweiterte Melderegisterauskunft
    beinhaltet die Angaben einer einfachen Melderegisterauskunft zzgl. bestimmter festgelegter zusätzlicher Daten.

Hierzu ist jedoch zunächst das berechtigte Interesse glaubhaft zu machen. Die Gebühr beträgt 10,00 Euro zuzüglich 0,70 Euro, Versandkostenpauschale = 10,70 Euro

    Ist für die Erteilung einer Melderegisterauskunft ein größerer Verwaltungsaufwand erforderlich (insbesondere Rückgriff auf gesondert aufbewahrte Daten - Archivauskunft), sind zuzüglich der o. g. Gebühren 8,00 Euro fällig.

     

    Die Vorabüberweisung der Gebühr nehmen Sie bitte auf folgendes Konto der Hansestadt Wismar vor:

    Commerzbank AG

    • IBAN: DE07 1304 0000 0356 1610 00
      BIC: COBADEFFXXX
      unter Angabe des Kassenzeichens: 00159718-911 + "Name der angefragten Person"

    Widerspruchsrecht gegen Datenübermittlung aus dem Melderegister

    1. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

    Es erfolgt ein Hinweis gemäß § 36 Absatz 2 Satz 1 BMG auf das Recht, der Datenübermittlung nach § 58c Absatz 1 des Soldatengesetzes widersprechen zu können. Dies gilt nur bei der Anmeldung von Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

    Nach § 58b des Soldatengesetzes können sich Frauen und Männer, die Deutsche im Sinne des Grundgesetzes sind, verpflichten, freiwilligen Wehrdienst zu leisten, sofern sie hierfür tauglich sind. Zum Zweck der Übersendung von Informationsmaterial übermitteln die Meldebehörden dem Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr aufgrund § 58c Absatz 1 des Soldatengesetzes jährlich bis zum 31. März folgende Daten zu Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die im nächsten Jahr volljährig werden:

    1. Familienname

    2. Vornamen

    3. gegenwärtige Anschrift.

    Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch ist bei der Meldebehörde der alleinigen Wohnung oder der Hauptwohnung einzulegen. Er gilt bis zu seinem Widerruf.

    2. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an eine öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft durch den Familienangehörigen eines Mitglieds dieser Religionsgesellschaft

    Es erfolgt ein Hinweis gemäß § 42 Absatz 3 Satz 2 BMG auf das Recht, der Datenübermittlung nach § 42 Absatz 2 BMG widersprechen zu können. Haben Mitglieder einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft Familienangehörige, die nicht derselben oder keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft angehören, darf die Meldebehörde gemäß § 42 Absatz 2 BMG von diesen Familienangehörigen folgende Daten übermitteln:

    1. Vor- und Familiennamen,

    2. Geburtsdatum und Geburtsort,

    3. Geschlecht,

    4. Zugehörigkeit zu einer öffentlich-rechtlichen Religionsgesellschaft,

    5. derzeitige Anschriften,

    6. Auskunftssperren nach § 51 BMG sowie

    7. Sterbedatum.

    Der Widerspruch gegen die Datenübermittlung verhindert nicht die Übermittlung von Daten für Zwecke des Steuererhebungsrechts an die jeweilige öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft. Diese Zweckbindung wird dem Empfänger bei der Übermittlung mitgeteilt. Der Widerspruch ist bei der Meldebehörde der alleinigen Wohnung oder der Hauptwohnung einzulegen. Er gilt bis zu seinem Widerruf.

    3. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Parteien, Wählergruppen u.a. bei Wahlen und Abstimmungen

    Es erfolgt ein Hinweis gemäß § 50 Absatz 5 BMG auf das Recht, der Datenübermittlung nach § 50 Absatz 1 BMG an Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene zu widersprechen. Die Meldebehörde darf gemäß § 50 Absatz 1 BMG Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen auf staatlicher und kommunaler Ebene in den sechs der Wahl oder Abstimmung vorangehenden Monaten Auskunft aus dem Melderegister über die in § 44 Absatz 1 Satz 1 BMG bezeichneten Daten von Gruppen von Wahlberechtigten erteilen, soweit für deren Zusammensetzung das Lebensalter bestimmend ist. Die Geburtsdaten der Wahlberechtigten dürfen dabei nicht mitgeteilt werden. Die Person oder Stelle, der die Daten übermittelt werden, darf diese nur für die Werbung bei einer Wahl oder Abstimmung verwenden und hat sie spätestens einen Monat nach der Wahl oder Abstimmung zu löschen oder zu vernichten.

    Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch ist bei der Meldebehörde der alleinigen Wohnung oder der Hauptwohnung einzulegen. Er gilt bis zu seinem Widerruf.

    4. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten aus Anlass von Alters- oder Ehejubiläen an Mandatsträger, Presse oder Rundfunk

    Es erfolgt ein Hinweis gemäß § 50 Absatz 5 BMG auf das Recht, der Datenübermittlung nach § 50 Absatz 2 BMG zu widersprechen. Verlangen Mandatsträger, Presse oder Rundfunk Auskunft aus dem Melderegister über Alters- oder Ehejubi-läen von Einwohnern, darf die Meldebehörde nach § 50 Absatz 2 BMG Auskunft erteilen über

    1. Familienname,

    2. Vornamen,

    3. Doktorgrad,

    4. Anschrift sowie

    5. Datum und Art des Jubiläums.

    Altersjubiläen sind der 70. Geburtstag, jeder fünfte weitere Geburtstag und ab dem 100. Geburtstag jeder folgende Geburtstag; Ehejubiläen sind das 50. und jedes folgende Ehejubiläum.

    Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch ist bei allen Meldebehörden, bei denen die betroffene Person gemeldet ist, einzulegen. Er gilt bis zu seinem Widerruf.

    5. Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Adressbuchverlage

    Es erfolgt ein Hinweis gemäß § 50 Absatz 5 BMG auf das Recht, der Datenübermittlung nach § 50 Absatz 3 BMG an Adressbuchverlage widersprechen zu können. Die Meldebehörde darf gemäß § 50 Absatz 3 BMG Adressbuchverlagen zu allen Einwohnern, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, Auskunft erteilen über

    1. Familienname,

    2. Vornamen,

    3. Doktorgrad und

    4. derzeitige Anschriften.

    Die übermittelten Daten dürfen nur für die Herausgabe von Adressbüchern (Adressenverzeichnisse in Buchform) verwendet werden. Bei einem Widerspruch werden die Daten nicht übermittelt. Der Widerspruch ist bei allen Meldebehörden, bei denen die betroffene Person gemeldet ist, einzulegen. Er gilt bis zu seinem Widerruf.

    Zuständig

    Melde- und Passangelegenheiten
    Stadthaus, Am Markt 11
    23966 Wismar
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    Telefon: 03841 251-0
    E-Mail oder Kontaktformular