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16.05.2017

Bürgerumfrage zum Sport- und Bewegungsverhalten wird verlängert

Wer noch mitmachen möchte kann dies noch bis zum 31. Mai tun. Fragebögen können bei der Stadt angefordert werden. Über 1.000 Bürgerinnen und Bürger haben sich schon beteiligt.

Die Sportentwicklungsplanung der Hansestadt Wismar geht in die nächste Runde. Vor zwei Wochen haben 6.000 per Zufallsstichprobe ausgewählte Bürgerinnen und Bürger einen Fragebogen erhalten. Darin wurden sie gebeten, Angaben zu ihrem Sportverhalten zu machen, z. B. zu ihren beliebtesten Sportarten, zu den genutzten Sporträumen sowie allgemein zu ihren Sport- und Bewegungsbedürfnissen.

Inzwischen haben über 1.000 Bürgerinnen und Bürger zwischen 10 und 80 Jahre das Angebot genutzt und sich an der Befragung beteiligt. Dies ist ein sehr erfreulicher Zwischenstand. Die Stadtverwaltung bedankt sich herzlich für die rege Beteiligung. Um weiteren Bürgerinnen und Bürgern eine Teilnahme zu ermöglichen, wird die Befragung um zwei Wochen verlängert. Die Hansestadt Wismar ruft nun alle, die einen Fragebogen erhalten und diesen bislang noch nicht zurückgesendet haben, dazu auf, diesen auszufüllen und bis spätestens zum 31. Mai 2017 kostenfrei im beigefügten Freiumschlag zurückzuschicken. Bei Kindern und Jugendlichen werden die Eltern gebeten, bei Bedarf beim Ausfüllen des Fragebogens zu helfen. Falls Sie Ihren Fragebogen verlegt haben sollten, erhalten Sie ihn in der Stadtverwaltung bei Frau Möller (Stadtverwaltung Hansestadt Wismar, Abteilung Sport, Hinter dem Rathaus 6 oder per E-Mail: smoeller@wismar.de). Auch wenn Sie bislang noch nicht angeschrieben wurden, sind Sie herzlich eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen und einen entsprechenden Fragebogen in der Verwaltung auszufüllen.

Ziel der Sportentwicklungsplanung ist es, Menschen aller Altersgruppen zu einer aktiveren Lebensgestaltung zu bewegen und durch eine bedarfsorientierte Planung tragfähige Grundlagen für vielfältige sportliche Betätigungen in Wismar zu schaffen. Der Sportentwicklungsplan dient hierfür als Steuerungsinstrument und Entscheidungsgrundlage für sportpolitische Entwicklungen der nächsten 10 bis 12 Jahre. Mit ihrer Beteiligung nutzen die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, diese zukünftige Sportentwicklung ihrer Stadt aktiv mit zu beeinflussen! „Die künftige Planung soll sich an den konkreten Sport- und Bewegungsbedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren. Deshalb wollen wir sie frühzeitig in den Planungsprozess einbeziehen. Ich bitte daher alle, die vor einigen Tagen einen Fragebogen erhalten haben, diesen so umfassend wie möglich auszufüllen und kostenfrei zurückzusenden. Nur so erhalten wir eine gute Datengrundlage, für die künftige Planung“, so Wismars Bürgermeister Thomas Beyer.

Die gesammelten Daten werden anonym und streng vertraulich nur für den genannten Zweck erhoben und verwendet. Auch Prof. Dr. Jürgen Rode vom Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) betont, dass eine effektive Planung die Wünsche und Bedürfnisse der Menschen berücksichtigen müsse, schon allein um mögliche Fehlinvestitionen zu vermeiden. „Viele Menschen sind heutzutage sportlich aktiv, aber nicht mehr nur im Sportverein, sondern oftmals auch selbst organisiert beim Joggen oder Radfahren. Deshalb fragen wir im Bürgerfragebogen ganz konkret nach ausgeübten Sportformen und den verschiedenen Anbietern sowie Sporträumen, die von den Bürgerinnen und Bürgern in Wismar für Sport und auch für Bewegung genutzt werden."

Ziel der Sportentwicklungsplanung ist es darüber hinaus, möglichst alle sport- und bewegungsrelevanten Institutionen ebenfalls in den Prozess zu integrieren. Der Fokus richtet sich dabei insbesondere auf die Wismarer Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten. Sie alle haben Anfang Mai 2017 parallel zur Bürgerbefragung per E-Mail einen Fragebogen erhalten und wurden gebeten, Stellung zu beziehen zu ihrer aktuellen Situation, zu Perspektiven, Potentialen und möglichen Problemen im Kontext ihrer sportlichen Entwicklung. Auch hier gilt: wer sich bislang noch nicht beteiligt hat, kann dies bis zum 31. Mai 2017 nachholen.

Die Ergebnisse der empirischen Erhebungen sind die Basis für die im Anschluss stattfindende kooperative Planungsphase im Herbst 2017. Im Rahmen öffentlicher Workshops werden die wissenschaftlichen Ergebnisse den Experten aus der Fachverwaltung, den Vertreterinnen und Vertretern der Sportvereine, Schulen und Kindertagesstätten sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt.

Kontakte:
Federführung und Koordination in diesem Planungsprozess obliegen Frau Susanne Möller, Abteilungsleiterin Sport. Sie steht Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung. Tel.: 03841-251-4200; E-Mail: smoeller@wismar.de
Bei Fragen an das Forschungsteam des Instituts für kommunale Sportentwicklungsplanung (INSPO) wenden Sie sich bitte an Projektleiter Prof. Dr. Michael Barsuhn. Tel: 0175.9260120; E-Mail: barsuhn@inspo-sportentwicklungsplanung.de

Quelle: Abt. Sport